630.000 Personen haben eine starke Beeinträchtigung.

 

 

200.000 Menschen weisen psychische/neurologische Beeinträchtigungen auf.

1.600.000 Personen gelten im weitersten Sinn als „behindert“ in Österreich.

100.000 Menschen haben Lernschwierigkeiten.

 

 

300.000 Menschen haben eine starke Sehbeeinträchtigung.

1.000.000 Personen haben Mobilitätseinschränkungen, darunter 50.000 Rollstuhlfahrer/innen.                                         

200.000 Menschen sind von starken Hörbeeinträchtigungen betroffen. 

  • Bundesgesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Österreich (Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz – BGStG) zielt darauf ab, „die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen oder zu verhindern und damit die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen“ (Nachlese hier).
  • Bericht der Bundesregierung zur Lage der behinderten Menschen in Österreich: Eine umfangreiche Dokumentation über die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Österreich bietet der Bericht der Bundesregierung zur Lage der behinderten Menschen in Österreich (Behindertenbericht) aus dem Jahr 2008. Darin beschreibt das Sozialministerium auf rund 300 Seiten Themen wie beispielsweise „Österreichische Sozialsystem“, „Behindertenpolitik in Österreich und in der EU“, „Internationale Behindertenpolitik“, „Österreichische Gesetzeslage“, „Zugänglichkeit von Bundesgebäuden“, Teilnahme an Wahlen und Verfahren“, „Informationsgesellschaft und Medien“, „Behindertenorganisationen“, „Kindheit und Jugend“, „Bildung“, „Berufsausbildung“, „Beschäftigung“, „Partnerschaft, Sexualität und Familie“, „Betreuung und Pflege“, „Behinderung und Alter“, „Frauen mit Behinderungen“, „Behinderung und Migration“, „Gesundheit“, „Sachwalterschaft“, „Bauen und Wohnen“, „Verkehr“, „Tourismus“, „Sport“, „Kultur“, „Religion“, „Technische Hilfen“ sowie „Steuern“ (Nachlese hier).

 

Diese Gesetze kannst du auch auf RECHTleicht.at in LL und Gebärdensprache nachlesen. 

„Der Inklusionsgedanke geht davon aus, dass jeder Mensch ein anerkannter und wertgeschätzter Teil der Gesellschaft ist - unabhängig von Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder Lebensalter. Dies mag sich selbstverständlich anhören, und man könnte meinen, dass damit die Haltung der Toleranz beziehungsweise der Akzeptanz gemeint ist. Das ist aber nicht der Fall, denn Inklusion ist mehr. Inklusion schätzt nicht nur die Unterschiedlichkeit von Menschen, sondern sie bejaht die Vielfalt einer Gesellschaft und sieht darin eine Ressource (…) Das Ziel zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben, Lernen, Spielen und Arbeiten soll dadurch erreicht werden, indem mögliche Barrieren aufgespürt und gemeinsam beseitigt werden. Damit fördert Inklusion die Sensibilität für Benachteiligung und verstärkt das Wir-Gefühl in einer Gesellschaft“ (Lebenshilfe Österreich 2015).