Die Lebenshilfe Salzburg führt in Kooperation mit Musik- und Sport Realgymnasium Salzburg das Projekt "INKLUSIVpräventiv - soziale Verantwortung: gelebte Inklusion" durch.

 

Projektbeschreibung:

Das Projekt sollte als innovativer kooperativer Zugang für ein „gemeinsames Miteinander“ im Sinne der Inklusion agieren,

  • a)  weil die Kinder und Jugendlichen unsere Zukunft sind
  • b)  weil Inklusion gelebt werden muss, um den UN-Konvention gerecht werden zu können
  • c)  weil  das  Miteinander  das  Selbstbewusstsein  sowie  die  Fähigkeit  Ausgrenzungen wahrnehmen und vorbeugen soll

IMPACT für die Gesellschaft:  

  • Inklusion und Wertschätzung, gemeinsames Miteinander  

Outcome für Schüler*innen und Menschen mit Beeinträchtigung:  

  • Wertschätzung; Wahrnehmungen anderer, gelebte Inklusion; Begegnung von Inklusion
  • Aktiv miteinander: durch Bewegung, Musik, Zeichnungen werden Erfahrungen, Haltungen und Einstellungen sichtbar gemacht.

Outcome für die Schule:

  • Gelebte Inklusion anhand eines gemeinsamen Kooperationsprojektes

 

Projektidee:

Von Menschen mit Beeinträchtigung und Schüler*innen  der 3m und 3s sollte ein gemeinsames Musikprojekt entstehen, z.b. „Mobbing-Rap“. Dabei ist es wichtig, dass Mitschüler*innen als auch Menschen mit Beeinträchtigung in unterschiedlichen typischen Rollen schlüpfen, wie beispielsweise Mobber, Bystander und Opfer.

Der gemeinsame Ansatz bietet auf natürliche Weise mit Inklusion in Kontakt zu kommen, „das Andere“ zu respektieren, anzunehmen und wertschätzend damit umzugehen.

Der gemeinsame Interaktionsprozess wirkt … auf das wertschätzende Miteinander (entwickeln
von Toleranz und Akzeptanz) ...nachhaltig im schulischen „Alltag“.


Der gemeinsame Interaktionsprozess zum Thema „Inklusion“ und „Mobbing“ wirkt …auf die persönliche Entwicklung – gerade in der Phase der Adoleszenz, ist es wohl eine enorme Schatzkiste für die eigene Persönlichkeit, sich damit zu beschäftigen – daraus formt sich ein Stück weit die individuelle Zukunft.

 

Ausgangslage/Problemaspekte:

  • Mikroebene: Schüler*innen; Klient*innen > Schikanieren, Anpöbeln, körperliche Gewalt - Hetzereien gegen vermeintliche "Loser" haben generell in Schulen ein enormes Ausmaß angenommen.  Ebenso bedeutsam sind Stressbelastung, physische und psychische Erkrankungen (Burn out;Depressionen, Sucht, etc), fehlende Motivation, Frustrationserlebnisse, Ausgrenzung, Hyperaktivitätsstörungen, Gewalt, Aufmerksamkeitsdefizite, etc. Dies zeigt sich nicht nur bei den Schüler*innen sondern auch beispielsweise bei den Lehrer*innen, sowie bei den Mitarbeiter*innen Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, Präventionsarbeit als Kernaufgaben zu begreifen.  
  • Mesoebene: Schule > Insbesondere Schulen stellen jene gesellschaftlichen Institutionen dar, an denen grundlegende Werte nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt werden sollten.  

 

Projektphasen:

  • Präphase: Vortrag von Inklusion (Theorie) – Maria Bogensperger
  • Projektphasen: 3 Nachmittage (jeweils 3 Einheiten)
  • Abschlussphase: Event – Vorstellung des Produktes 

 

Kategorie: NATIONAL

Eingereicht von: Lebenshilfe Salzburg (Maria Bogensberger). September, 2019.