Im Zeichen des Projektmarathons 2016 baute die Landjugend Haag einen rollstuhl- sowie kinderwagengerechten Holzsteg im Tierpark Stadt Haag.

Um zu den Raubtieren zu gelangen, war bis jetzt immer ein steiles Stückchen Schotterweg zu bewältigen. Im Zeitraum von 42 Stunden und mit dem Teamgeist von über 50 Helfer/innen der LJ, wurde ein 58 Meter langer Weg errichtet. Die Jugendlichen arbeiteten bis spät in die Nacht und setzten ihre Arbeit früh morgens wieder fort, um dem Zeitplan gerecht zu werden. Dabei musste beachtet werden, dass die Steigung nicht mehr als acht Prozent haben darf. Auch von Seiten der Gemeinde und der Tierparkcrew wurde das Projekt als große Innovation bezeichnet!

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Der Kärntner Rollstuhltanzverein ist eine Vereinssektion der DSG - BSV Kärnten. Der Rollstuhltanz ist eine Behindertensportart, bei der sich Rollstuhlfahrer/innen, teilweise mit nichtbehinderten Partnern, im Tanz zu Musik bewegen. Es können Standard- und Lateinamerikanische Tänze ausgeübt werden. Jede Rollstuhlart ist möglich und  beide Partner tanzen gleichberechtigt miteinander.

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Die BiondekBühne Baden hat sich seit ihrer Gründung 2003, zum größten Jugendtheater in Österreich entwickelt. Zu einem fixen Bestandteil gehören integrative Kunstprojekte wie „Everybody can dance!“ 2016. Eine Gruppe, bestehend aus französischen und österreichischen Jugendlichen mit und ohne Behinderung, setzte sich mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander. Mit der Präsentation vor dem Rathaus konnte das Publikum begeistert werden und viele glückliche Gesichter waren zu sehen.

 

Das Team der BiondekBühne will Menschen durch darstellende Kunst in ihrer individuellen Entwicklung ganzheitlich fördern, damit sie reflektieren, empathisch und verantwortungsvoll handeln können. Als zentraler Knotenpunkt eines internationalen Netzwerks bieten sie allen Mitgliedern regelmäßig die Chance, sich interkulturell auszutauschen.

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Ein Team von 15 Leuten mit und ohne Behinderung macht sich auf den Weg zum Kanu fahren nach Schweden. Ihr Ziel: Als Team alle Herausforderungen von der Planung bis zur Durchführung zu bestehen und dabei unterschiedliche Stärken der Teammitglieder zu nutzen, die eine hohe Vielfalt bietet, gemeinsam Natur zu erleben und durch ihre Erfahrungen einen „inklusiven Fußabdruck“ in der Gesellschaft zu hinterlassen! Dabei erlebten wir, wie jeder einzelne seine Fähigkeiten einsetzen konnte, um zum Erfolg des Projektes zu führen. Auch nach der Rückkehr geben wir diese Botschaft weiter: „Wenn jedes Mitglied der Gesellschaft seine Fähigkeiten einbringt – ungeachtet aller Schwächen – dann entsteht dabei eine neue, inklusive Gesellschaft.“

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Die Landwirtschaftskammern Österreichs bringen mit diesem Projekt die Landwirtschaft und Sozialträger/innen sowie Institutionen zusammen. Der Bauernhof wird als Ort der Arbeit, Bildung, Gesundheit und des Lebens genutzt, um die Natur sozial, pädagogisch, therapeutisch und pflegerisch zu nutzen. Weitere Informationen hier.

Die Soziale Initiative Salzburg (SIS) begleitet und unterstützt im Auftrag von Gemeinden und der Gemeindeentwicklung des Landes Salzburg Gemeinden und Regionen auf ihrem Weg zu einer barrierefreien Gemeinde.

In 2015 wird das Projekt voraussichtlich in der Gemeinde St. Martin im Tennengebirge stattfinden. Eine Übersicht über das Projekt (2013) findest du hier.

"Mit der Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes (BAG) durch § 8b besteht für Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) und mit Behinderungen, die Möglichkeit eine Integrative Berufsausbildung (IBA) zu absolvieren. Durch die duale Ausbildungsform, die im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet, erwerben Jugendliche einen formalen Abschluss und werden somit für den Eintritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt qualifiziert. Die IBA kann als eine Weiterführung der schulischen Integration im Pflichtschulbereich betrachtet werden, und setzt an der 10. Schulstufe an" (Pinetz und Prammer 2010).

Das Institut für Bildung und Innovation und seine Kooperationspartner/innen zeigen im Rahmen ihres Projektes "Arbeit und Behinderung" (2003-2014) zahlreiche Persönlichkeiten, denen die Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt erfolgreich gelang. Sie haben nun Jobs als Statistikerin, Servicetechniker, Geschäftsführer, IT-Unternehmer, Goldschmied, Zimmerer, Unternehmensberater und Gärtnereimitarbeiter. Hier findest du alle Erfolgsgeschichten.