90% aller sehbehinderten Menschen leben in Entwicklungsländern. 

Rund 20 Millionen Menschen in Entwicklungsländern benötigen laut der Hilfsorganisation USAid einen Rollstuhl. Haben aber keinen.

Rund 15% der Weltbevölkerung sind von Behinderungen betroffen.

Mehr als 90% der Kinder mit Behinderung haben in Entwicklungsländern keinen Zugang zu Bildung.

80% der Menschen mit Behinderung leben in Entwicklungsländern. 

106 Millionen Menschen weltweit haben korrigierbare Sehfehler, aber keinen Zugang zu Brillen und anderen Sehbehelfen.

Da es viele unterschiedliche Ansätze und Definitionen gibt, ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Am ehesten lassen sich für Entwicklungsländer gemeinsame Merkmale festhalten, wie zum Beispiel:

  • mangelhafte Versorgung mit Nahrungsmitteln, Unterernährung, Hunger
  • niedriges Pro-Kopf-Einkommen, Armutsgefährdung
  • keine, kaum bzw. mangelhafte Gesundheitsversorgung
  • hohe Kindersterblichkeitsrate
  • geringe Lebenserwartung
  • mangelhafte Bildungsmöglichkeiten, hohe Analphabetismusquote
  • hohe Arbeitslosigkeit
  • niedriger Lebensstandard
  • oft extrem ungleiche Verteilung der vorhandenen Güter (z.B. Kapital, Wasser, Boden)

Hier einige Beispielländer, die die Republik Österreich als Entwicklungsländer definiert: Albanien, Armenien, Äthiopien, Burkina Faso, Georgien, Kosovo, Moldau, Mosambik, Uganda.

 

Du kennst vielleicht noch den Ausdruck "Dritte Welt-Land". Das ist eine alte Bezeichnung für Entwicklungsland. Hast du schon einmal etwas von "Länder des globalen Südens" gehört? Dieser Ausdruck bezeichnet ebenfalls Entwicklungsländer.